Ohne Gefahr zum gebräunten Teint – Selbstbräuner und Solarium
Erstellt: 23.03.2011

Bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit zu nahtloser Bräune – das ist mit Selbstbräunern oder Solarium möglich. Wir zeigen die Vor- und Nachteile sowie die Risiken.
Selbstbräuner
Ohne gesundheitsschädliche UV-Strahlen zur perfekten und schnellen Bräune. Das versprechen Selbstbräuner. Der Wirkstoff der bleicher Haut eine sommerliche Färbung verschafft, heisst Dihydroxyaceton, das die Hornschicht der Haut färbt. Dabei gilt: je dicker die Hornschicht, wie zum Beispiel am Ellbogen, desto stärker die Färbung. Die Reaktion zeigt sich gleich nach dem Auftragen und hält ca. fünf Tage an, da sich die Oberhaut ständig wieder erneuert und so die Bräune quasi auswächst. Auch bei regelmässiger Anwendung sind hier zugelassene Selbstbräuner laut den Herstellern bedenkenlos.
Tipps:
- Vor dem Auftragen ein Peeling machen – so werden Flecken verhindert
- Nach dem Auftragen des Selbstbräuners 15 Minuten warten, um Flecken auf der Kleidung zu verhindern
- Benutzen Sie bei der Anwendung Einweghandschuhe, da ein nachträgliches Abwaschen der Hände möglicherweise nichts mehr nützt
Solarium
In einem Solarium werden Sie durch künstliche UV-Strahlen gebräunt. Dabei unterscheidet man einerseits die Stärke der UV-Röhren, andererseits das Verhältnis zwischen UV-A- und UV-B-Strahlung mit der das Solarium betrieben wird. Mit UV-A erreicht man eine schnelle und intensive Bräunung, die jedoch oberflächlicher Natur ist und daher auch schnell wieder verblasst. Hingegen sorgt die UV-B-Strahlung für eine langanhaltende Bräune, die jedoch erst nach einigen Tagen sichtbar wird. Nichtsdestotrotz sollte auch in einem Solarium mit der UV-Bestrahlung sorgsam und in Massen umgegangen werden.
Tipps:
- Überprüfen Sie die Scheiben auf Spalte und Risse
- Tragen Sie am Tag des Solariumbesuchs kein Make-up oder Parfum
- Ein ganzjähriger Solariumbesuch ist nicht zu empfehlen. Machen Sie immer wieder wochenweise Pause und limitieren Sie die Anzahl Besuche auf maximal 30 im Jahr