Tattoos – Körperschmuck für immer und ewig?
Erstellt: 23.03.2011

Früher war ein Tattoo ein Kunstwerk fürs Leben und unauslöschlich. Heutzutage gibt es jedoch Methoden und Wege, wie das Tattoo der Vergangenheit angehören kann. Die Entfernung ist jedoch schmerzhaft und braucht wesentlich länger als das Tätowieren.
Heutzutage lassen sich immer mehr Menschen ihr Tattoo entfernen. Die Gründe sind ganz verschieden: Das Gestochene gefällt einem nicht mehr, das Körpergewicht und somit auch die Hautspannung hat sich verändert oder die Tätowierung steht einem im Berufsleben im Weg.
Die häufigste Methode zur Entfernung ist die Lasertherapie. Bei einer professionell gestochenen Tätowierung befinden sich die Farbpigmente in der mittleren Hautschicht. Mit dem Laser werden diese Farbpigmente gezielt stark erhitzt und werden zum Platzen gebracht. Durch die punktgenaue Behandlung wird verhindert, dass keine weiteren Verletzungen der umliegenden Haut verursacht werden. Körpereigene Abwehrzellen bauen danach die restlichen Pigmentreste ab und das Tattoo verschwindet – aber nicht von heute auf morgen. Grundsätzlich lässt sich jede Farbe entfernen, jedoch gilt: je dunkler die Farbe, desto besser sind die Ergebnisse. Jedoch ist der Erfolg der vollständigen Entfernung nicht garantiert. Es gibt auch gewisse Risiken: Neben Narben, Ekzemen und anderen Hautreizungen, die durch den Laser hervorgerufen werden können, haben einige Patienten Tattoos, die in die unteren Hautschichten gestochen worden sind (durch unprofessionelle Tätowierer). Hier hilft auch kein Laser mehr, sondern nur noch die Transplantation eines Hautlappens, die aber garantiert Narben hinterlässt.